Am Dienstagmittag wurde die Gesamtwehr Neckargemünd zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße K 4162 zwischen Neckargemünd und Waldhilsbach alarmiert. Nach ersten Meldungen war es zu einer Frontalkollision zwischen einem Pkw und einem Radfahrer gekommen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein dramatisches Bild: Ein Rennradfahrer war durch die Wucht des Aufpralls durch die Windschutzscheibe eines Dacia geschleudert worden und befand sich kopfüber im Fußraum des Fahrzeuginneren. Die Autofahrerin erlitt leichtere Verletzungen.
In enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst leitete die Feuerwehr umgehend die technische Rettung ein. Um eine patientenschonende Rettung des lebensgefährlich verletzten 27-jährigen Radfahrers zu ermöglichen, musste unter dem Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte unter anderem die B-Säule des Fahrzeugs entfernt werden. Nach der erfolgreichen Befreiung aus der Zwangslage wurde der Patient an den Rettungsdienst und die Notärzte übergeben.
Nach der intensivmedizinischen Erstversorgung vor Ort wurde der Radfahrer mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Die leichtverletzte Autofahrerin wurde mit einem Rettungswagen ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert.
Neben den Rettungsarbeiten stellte die Feuerwehr den Brandschutz an der Unfallstelle sicher, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und unterstützte die Polizei bei den Absperrmaßnahmen. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme musste die K 4162 bis etwa 14:45 Uhr in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.
Neben dem Rüstzug der Abteilung Stadt waren alle Abteilungen der Gesamtwehr alarmiert. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen (RTW), einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie dem Medical Intervention Car (MIC) der Universitätsklinik Heidelberg und dem Rettungshubschrauber (RTH) aus Mannheim vor Ort. Die Polizei unterstützte die Maßnahmen mit mehreren Streifenwagen.
Videobeitrag inklusive Interview mit dem Einsatzleiter vom PR-Video auf Youtube: