In der Nacht zum Dienstag wurden die Feuerwehr Neckargemünd sowie zahlreiche weitere Rettungskräfte um 22:47 Uhr zu einer Wasserrettung auf den Neckar alarmiert. Gemeldet wurde eine Person, die von der Eisenbahnbrücke in den Neckar gesprungen sein soll. Da unklar war, ob die Person das Ufer eigenständig erreichen konnte, wurden umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet.
Die Einsatzleitung wurde am Neckarlauer eingerichtet. Im Bereich der Eisenbahnbrücke übernahm der Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr Heidelberg die Abschnittsleitung im Bereich Wasser. Vor Ort waren außerdem ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, ein Leitender Notarzt, der Einsatzleiter der DLRG sowie ein Organisatorischer Leiter der DLRG in die Einsatzleitung eingebunden.
Zur Suche auf dem Wasser kamen insgesamt vier Mehrzweckboote zum Einsatz. Zwei Boote der DLRG Neckargemünd, ein Boot der Berufsfeuerwehr Heidelberg sowie das Mehrzweckboot der Feuerwehr Neckargemünd suchten die Wasseroberfläche zwischen Neckarlauer und Eisenbahnbrücke systematisch ab. Zusätzlich wurden zwei Suchhunde der DLRG per Boot in den Suchbereich gebracht, um die Wasserfläche abzusuchen.
Im unmittelbaren Bereich der Brücke suchten drei Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Heidelberg und der DLRG Neckargemünd den Gewässergrund ab. Parallel dazu wurden die angrenzenden Uferbereiche intensiv durch Fußtrupps kontrolliert.
Trotz des großen Kräfteaufgebots und der intensiven Suchmaßnahmen über einen Zeitraum von knapp dreieinhalb Stunden konnte keine Person aufgefunden werden. Die Suche wurde in den frühen Morgenstunden ohne Ergebnis beendet.
Nach Abschluss der Maßnahmen und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft waren die letzten Kräfte der Feuerwehr Neckargemünd gegen 03:00 Uhr auf dem Heimweg.
Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Organisationen für die gewohnt professionelle und reibungslose Zusammenarbeit.