Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neckargemünd kommen derzeit kaum zur Ruhe. Keine 24 Stunden nach dem kräftezehrenden Kellerbrand am Vortag schrillten die digitalen Meldeempfänger der Kameradinnen und Kameraden bereits wieder. Am Freitagvormittag, den 12.06.2026, wurde die Feuerwehr um 11:22 Uhr mit dem Alarmstichwort „H2 VU“ (Hilfeleistung Mittel– Verkehrsunfall) auf die Kreisstraße K4101 gerufen.
Auf der Strecke zwischen Mückenloch und Waldwimmersbach war ein PKW aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich in der Folge überschlagen. Aufgrund des Meldebildes und um eine schnelle, effektive Hilfeleistung zu garantieren, wurden umgehend mehrere Abteilungen der Gesamtwehr sowie der Rettungsdienst und die Polizei mobilisiert.
Bei der ersten Erkundung durch den Einsatzleiter konnte zum Glück schnell Entwarnung gegeben werden, was eingeschlossene oder gar eingeklemmte Personen betraf: Entgegen erster Befürchtungen hatten sich bereits alle Insassen vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig aus dem auf dem Dach liegenden Fahrzeug befreien können. Sie wurden umgehend vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich daher auf die Sicherung der Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr sowie den Brandschutz. Zudem nahmen die Einsatzkräfte auslaufende Betriebsstoffe des verunfallten PKW auf, um eine Gefährdung für die Umwelt zu verhindern. Nach dem Abschluss der Reinigungs- und Sicherungsmaßnahmen konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
Neben dem Rüstzug der Abteilung Stadt (ELW, HLF 20, RW 2, GW-L2) waren auch alle anderen Abteilungen (Dilsberg, Mückenloch und Waldhilsbach) sowie die Polizei und der
Rettungsdienst vor Ort.