Sicher unterwegs mit allradgetriebenen Einsatzfahrzeugen
Um auch abseits befestigter Straßen sicher und souverän agieren zu können, nahm eine Gruppe von Einsatzkräften an einem speziellen Fahrsicherheitstraining für allradgetriebene Einsatzfahrzeuge teil. Das Training fand in Malsch im Landkreis Karlsruhe statt und richtete sich gezielt an die besonderen Anforderungen schwerer Feuerwehrfahrzeuge im Gelände.
Im Mittelpunkt standen sowohl theoretische Grundlagen als auch umfangreiche praktische Übungen. In der Theorie wurden unter anderem die Fahrphysik schwerer Fahrzeuge, die richtige Geländeeinschätzung sowie der sichere und situationsgerechte Einsatz von Differentialsperren vermittelt. Ziel war es, das Verständnis für das Fahrzeugverhalten unter besonderen Bedingungen zu vertiefen und typische Risiken frühzeitig zu erkennen.
Der praktische Teil bot ideale Voraussetzungen: Eine Kiesgrube mit Steigungen, Gefällen, Verschränkungen und losen Untergründen stellte Mensch und Maschine vor realistische Herausforderungen. Hier konnten die Teilnehmer ihre eigenen Fähigkeiten sowie die technischen Grenzen der Fahrzeuge in einem sicheren Umfeld testen und weiterentwickeln. Besonders das kontrollierte Befahren von anspruchsvollem Gelände sorgte für wertvolle Erfahrungen, die im Einsatzfall entscheidend sein können.
Das Training bestätigte eindrucksvoll, wie wichtig Routine und Übung im Umgang mit schweren Einsatzfahrzeugen sind. Denn gerade bei Unwettern, Wald- oder Vegetationsbränden sowie Einsätzen abseits befestigter Wege zählt jede sichere Entscheidung am Steuer.
Mehr Sicherheit, mehr Routine, mehr Einsatzkraft – dieses Fazit nahmen alle Teilnehmer aus dem Training mit. Die Feuerwehr Neckargemünd investiert damit gezielt in die Aus- und Weiterbildung ihrer Einsatzkräfte und erhöht dauerhaft die Sicherheit für Mannschaft, Material und die Bevölkerung.
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