Hund in Aufzugsschacht gestürzt

Ein Feuerwehrmann beim Öffnen der Aufzugtüren.

Die Feuerwehr Neckargemünd wurde am Abend des Pfingstsonntags zu einem leerstehenden Gebäude in der Neckargemünder Weststadt, mit dem Stichwort „Tierrettung“, alarmiert.

Der integrierten Leitstelle in Ladenburg wurde kurz nach 18 Uhr ein abgestürzter Hund in einem Aufzugsschacht gemeldet. Der Einsatzleitwagen fuhr zur Erkundung das Objekt an. Die restlichen Einsatzkräfte standen vorerst in Bereitschaft, um nach der Erkundung das richtige Rettungsmittel an die Einsatzstelle zu bringen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Hund in einem leerstehenden Gebäude aus einem der oberen Stockwerke in den Aufzugsschacht gestürzt war. Auf Höhe des Erdgeschosses konnte sich das Tier festhalten, es bestand jedoch die Gefahr, dass es weiter in Richtung Kellergeschoss rutschen würde. Daraufhin forderte der Einsatzleiter den Rüstwagen, sowie den Werkstattwagen mit Hundebox und weiterem Material nach.

Da die Notentriegelung der Aufzugstür nicht mehr funktionierte und reine Hebelkraft nicht ausreichte, musste schweres Gerät eingesetzt werden. Mittels hydraulischem Hebesatz wurde die Türe so weit geöffnet, dass der Hund mit einer Leine an seinem Geschirr gesichert werden konnte. Anschließend wurde die Tür soweit aufgedrückt, dass der Hund in Sicherheit gebracht werden konnte.

Auf der Anfahrt wurden die Einsatzkräfte durch falsch parkende Autos behindert und konnten erst nach dem Versetzen der Parksünder weiterfahren – und hierbei handelte es sich nicht um den Rüstwagen, sondern um den schmalen Einsatzleitwagen!

Bitte achten Sie beim Parken Ihres Fahrzeugs auf die vorgeschriebene Durchfahrtsbreite von 3,05 Metern!

Im Einsatz war die Feuerwehr Neckargemünd mit drei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften. Zusätzlich war eine Streife vom Polizeirevier Neckargemünd vor Ort.