Baukran stürzt auf Wohnhaus

Der umgestürzte Kran durchschlug den Dachstuhl und knickte ab.

Am Mittwochnachmittag wurden die Einsatzkräfte um kurz nach 16 Uhr in die Neckargemünder Südstadt alarmiert. Mit dem Stichwort „Baukran auf Wohnhaus gestürzt“, wurden die Mitglieder der Einsatzabteilung von ihren Arbeitsplätzen oder aus dem Urlaub gerufen.

Die erste Erkundung des Einsatzleiters zeigte ein größeres Schadensausmaß. Glücklicherweise kam es zu keinem Personenschaden. Da unklar war wie stark die Statik des Gebäudes betroffen war, wurde der Fachberater THW Neckargemünd, sowie der Baufachberater des THW Ladenburg an die Einsatzstelle alarmiert. Zusätzlich wurde ein Autokran zur weiteren Sicherung des Baukrans an die Einsatzstelle bestellt. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und weitere Erkundungsmaßnahmen durchgeführt.

Nachdem die Fachkräfte des THW an der Einsatzstelle eingetroffen waren, wurde die Statik des Objektes beurteilt. Da das Haus keine ausreichende Statik mehr hatte und der Kran weiter drohte abzurutschen, wurde im Zuge der Beurteilung Vollalarm für den Ortsverband des THW Neckargemünd ausgelöst.

Mit dem Einsatz-Gerüstsystem (EGS) stützten die Kräfte des THWs das Gebäude. Zusätzlich wurde mit dem eintreffenden Autokran der Baukran gesichert.

Die Feuerwehr Neckargemünd übergab gegen 21 Uhr die Einsatzstelle an das THW und den Hauseigentümer. Die Feuerwehr Neckargemünd war mit vier Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützung seitens THW kam aus Neckargemünd, Ladenburg und Groß-Gerau.

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